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Als '''feindliche Übernahme''' (oder ''unfreundliche Übernahme''; ) wird im Bereich des ein bezeichnet, bei dem ein einen vornimmt, ohne zuvor den ? rechtlich nicht erforderlichen ? der oder der einzuholen. Gegensatz ist die .

Allgemeines

Diese Thematik kann nur bei vorkommen, von denen ein umfangreicher an der gehandelt wird. Als en kommen deshalb die , und oder vergleichbare ausländische Rechtsformen in Betracht. Sprachlich ist die feindliche Übernahme aus dem ().

Als n des Zielunternehmens.

Strategie

Der Investor kauft mit Hilfe von s vom zu erwerbenden Zielunternehmen über einen längeren Zeitraum hinweg

Rechtsfragen

Seit Januar 2002 regelt das (WpÜG), dass der Investor (''Bieter'') seine Entscheidung zur Abgabe eines Angebots nach WpÜG aus Bargeld oder aus n bestehen, die zum an einem zugelassen sind.

Berühmte feindliche Übernahmen

Hier einige ausgewählte feindlichen Übernahmen:
Deutschland

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!
!
! Zielunternehmen
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| 1990
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| 1999
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| 2000
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| 2001
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| 2004
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| 2005
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| 2006
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| 2007
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| 2008
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| 2010
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| 2015
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International

{| class="wikitable" style="padding:1em; vertical-align:top; border:2px;"
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!
!
!
! Zielunternehmen
!
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| 1986
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| 1988
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| 1988
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| 1999
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| 2000
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| 2004
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| 2005
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| 2006
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| 2007
| , und || internat. || ||
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| 2014
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|}

Einige feindliche Übernahmen sind am Widerstand von Vorstand, Aufsichtsrat oder feindlich gesonnenen Aktionären des Streubesitzes gescheitert.

Management

Eine der Aufgaben des s ist es, den für die Gesellschafter zu maximieren ? daher ist eine ?Verteidigung? eine rationale Reaktion gegen Kaufangebote, insbesondere, wenn diese einen opportunistischen Wertansatz haben. Manager können aber auch versuchen, die Übernahme zu verhindern, da insbesondere das Top-Management eines Übernahmekandidaten nach der Übernahme regelmäßig nicht übernommen wird. Zur Verteidigung stehen mehrere Wege offen:
  • ''Kritik an der Bewertung'': Das Angebot des Investors wird als zu niedrig kritisiert, und der ?faire? Wert der eigenen Aktien wird über dem Angebot angesiedelt, um die Aktionäre von einem (vorzeitigen) Verkauf abzuhalten oder um eine Nachbesserung des Angebots zu erwirken (vergl.: -Übernahme durch im Jahr 2000). Insbesondere bei Angeboten, bei denen die Zahlung in Aktien des übernehmenden Unternehmens erfolgt, kann auch die Strategie des übernehmenden Unternehmens kritisiert und mit den Zukunftsaussichten des eigenen, unabhängig geführten Unternehmens verglichen werden.
  • ''Weißer Ritter'': Suche eines dritten Investors, der das Zielunternehmen übernimmt. Durch die willentliche ersatzweise Übernahme durch ein anderes als das angreifende Unternehmen wird zwar die Eigenständigkeit ebenso aufgegeben, allerdings können sich Vorteile durch eine passender erscheinende Geschäftsstrategie oder weitergehenden Bestand vorhandener Produktlinien und Investitionen ergeben (vergl.: -Übernahme durch anstatt durch im Jahr 2006).
  • ''Übernahme dritter Unternehmen'': Das Zielunternehmen kann, quasi entgegengesetzt zum Übernahmeangebot, den eigenen im Jahr 2000).
  • '' im Jahr 2005).
  • '''': Das Management des Zielunternehmens kann sich beträchtliche Zahlungen für den Fall einer Übernahme vertraglich festschreiben lassen.

Allen Strategien gemeinsam ist, dass sie im Ergebnis häufig zu einem höheren für die Übernahme führen oder die mit anderen als dem Investor zur Folge haben. Hierdurch können sich Vorteile für bestehende Standorte, die Belegschaft oder Produktlinien sowie für die Erlöse der Anteilseigner ergeben. Demgegenüber stehen häufig überhöhte und die Verunsicherung der Anleger und Kunden während der Übernahmeschlacht.

Wirtschaftliche Aspekte

Investoren wählen den Weg der feindlichen Übernahme, wenn sie davon ausgehen können, dass eine Einigung mit der Unternehmensleitung entweder bereits gescheitert ist oder nicht erwartet werden kann. Die Ablehnung des Vorstands oder Aufsichtsrats zur Übernahme erfolgt auch im Eigeninteresse, denn beide werden bei erfolgreicher Übernahme im Regelfall ersetzt. Der Unternehmenskauf soll nach der Erwartung des Investors einen positiven von Bedeutung.

Gegenmaßnahmen des Zielunternehmens gegen feindliche Übernahmen sind die Beschränkung der freien der Aktien durch von oder mit Einführung eines , Emission von stimmrechtslosen n oder en unter Ausschluss des s. Die wirksamste Gegenmaßnahme besteht darin, dass die Aktionäre des Streubesitzes ihre Aktien nicht verkaufen, was jedoch im Hinblick auf einen attraktiven Übernahmekurs mit aussichtsreichen ? und sicheren ? n schwerfällt. Bildet sich eine an Aktionären, die das Angebot nicht angenommen haben, können diese unter bestimmten Bedingungen später über einen zum Verkauf der Aktien gezwungen werden. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass das deutsche Recht sämtliche Verhinderungsmaßnahmen durch den Vorstand verbietet (unabhängig von ihrem Erfolg) und mit einem belegt ( WpÜG ergibt.

Einzelnachweise